Übersicht
Privatisierung der Wohnstadt ist verantwortungslos
Landtagsabgeordnete sollen sich für Erhalt einsetzen
Kassel – „Die Privatisierungspläne der Hessischen Landesregierung gehen komplett an den sozialen Realitäten in unserer Region vorbei“, sagte der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph. Der soziale Wohnungsbau hat nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach wie vor eine wichtige Funktion bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die unteren Einkommen stagnierten während die Preise auf dem Wohnungsmarkt spürbar anzögen. „Von Privatisierungen spricht der Finanzminister, der seine Schuldenbremse umsetzen will und der Sozialminister drückt sich vor seiner Verantwortung“, sagte der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph.
40-jähriger Familienvater darf wieder bei Burger King arbeiten
Kassel – Der Betriebsratsvorsitzende Jimmy K. darf an seinen Arbeitsplatz bei Burger King in Kassel zurückkehren. Das hat das Kasseler Arbeitsgericht am Mittwochnachmittag entschieden. Eine von dem örtlichen Franchisenehmer „BL Restaurant Management GmbH“ ausgesprochene fristlose Kündigung sei unwirksam, entschied die 8. Kammer unter Vorsitz von Richter Gießler. „Ich bin sehr glücklich“, sagte K. nach der Verkündung des Urteils.
Der dreifache Familienvater hatte im August 2011 eine fristlose Kündigung erhalten. Weil er sie für unberechtigt hielt, setzte er sich mit Hilfe der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zur Wehr. „Wir haben unserem Kollegen Rechtsschutz gewährt“, sagte der Geschäftsführer der NGG Nordhessen, Andreas Kampmann. Wie alle Mitglieder der NGG musste Jimmy K. deshalb das Klagerisiko nicht selbst tragen.
Im Gerichtssaal hatten rund 35 Gewerkschafter und Beschäftigte von Burger King die Verhandlung verfolgt. Sie reagierten erleichtert und mit Applaus auf den Richterspruch. Zahlreiche Kollegen gratulierten K., der schon am Donnerstag seine Arbeit wieder aufnehmen möchte.
Arbeitsgericht Kassel: Kündigung eines Betriebsratsvorsitzenden unwirksam
DGB ruft zu Demonstration für soziales Europa und Regulierung der Finanzmärkte auf
Kassel - Der DGB Nordhessen ruft für den 9. Dezember 2011 zu einer Demonstration in Kassel auf. Unter dem Motto „Banken in die Schranken“ wollen die Gewerkschaften für ein solidarisches Europa und eine striktere Regulierung der Banken und Finanzmärkte demonstrieren.
Banken in die Schranken
Wir werden am 09. Dezember 2011 gemeinsam für ein solidarisches Europa demonstrieren. Wir stehen zur Solidarität mit ‚Griechenland und die Rettung des Euro, unserer gemeinsamen Währung.Banken in die Schranken!

Diese Rettung darf nicht in erster Linie eine Bankenrettung sein, Sondern muss den Interessen der Arbeitnehmer, Erwerbslosen und Rentnern dienen. Europarettungspakete mit ‚Bedingungen wie Privatisierung, Rentenkürzungen und Einschnitten in die Tarifautonomie wie im Fall Griechenlands lehnen wir ab.Klar ist: Die Verursacher müssen zahlen
Beteiligt euch an der Demonstration
Die Fahne der bundesweiten Aktion wird vom 24.11.2011 bis 04.12.2011 Kassel - Strukturelle Gewalt ist eine Form von Gewalt, die nicht sofort als solche erkannt wird. Sie entsteht durch gesellschaftlich verankerte Interaktionsmuster, die Menschen schaden zufügen. Sie werden sichtbar durch beispielsweise Diskriminierung sowie die ungleiche Verteilung von Einkommen, Bildungschancen und Lebenserwartungen.Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen am 25.11.2011"

am DGB-Haus in Kassel hängen.
DGB Region Nordhessen
Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt .
Kassel - Der DGB Nordhessen bekräftigt die Notwendigkeit von Mindestlöhnen und kritisiert die Forderung der Vereinigung Hessischer Unternehmerverbände (vhu) Niedriglöhne dauerhaft durch Sozialleistungen aufzustocken.
„Den Lohn für geleistete Arbeit zu zahlen, ist immer noch die Pflicht des Arbeitgebers. Die Sozialhaushalte sind dazu da Erwerbslose zu unterstützen und nicht um Hungerlöhne zu subventionieren“, kritisierte der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph. Im Sinne der Würde von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sei die Einführung von Mindestlöhnen als gesetzliche Lohnuntergrenze unerlässlich. Michael Rudolph weiter: „Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Lohn auch leben können und nicht gezwungen sein, beim JobCenter eine Aufstockung zu beantragen“.
DGB kritisiert Unternehmerverband
Gewerkschaft und ACE kritisieren Kürzungen bei ÖPNV und Winterdienst Kassel – Die geplanten Kürzungen bei Winterdienst und Regionalisierungsmitteln im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werden die Mobilität in Nordhessen erheblich einschränken, heißt es in einer gemeinsamen Pressenmitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) der Eisenbahn und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und dem Automobilclub von Europa (ACE). „Berufspendler, die jeden Tag auf das Auto oder den ÖPNV angewiesen sind, müssen jetzt für Steuersenkungen und die Schuldenbremse bezahlen“, kritisierte der Vorsitzende des DGB Nordhessen, Michael Rudolph.
Die Nahrungsmittelgewerkschaft NGG fordert Umdenken bei dem Kasseler Franchisenehmer „BL Restaurant Management GmbH".

Antifaschistische Demonstration Samstag 17. September 2011, 14.00 Uhr, Hbf Kassel
„Nazis – die gibt’s hier nicht!“ Eine solche Behauptung wird durch die politische Wirklichkeit in Kassel alltäglich widerlegt.
Insbesondere in der Kasseler Nordstadt treibt eine Kameradschaft „Sturm 18“ ihr Unwesen. Die Zahl 18 steht hierbei für den 1. und 8. Buchstaben im Alphabet, also für A.H. = Adolf Hitler, womit auch klar ist, in wessen Tradition sich diese Gruppe stellt. Ihr geistiger Anführer ist der 36-jährige mehrfach vorbestrafte Bernd T., Gründer eines rechtsradikalen Internetforums. Bereits 1993 wurde er wegen Totschlags an einem Obdachlosen verurteilt. Bei Hausdurchsuchungen in Kassel wurden Waffen und Munition gefunden. Mitglieder des „Sturm 18“ bedrohen insbesondere in der Nordstadt Migrantinnen und Migranten und alle, die sie als „Gegner“ identifizieren.
Wehret den Zuständen - aktiv gegen Nazis und Rassismus – auch in Kassel!

Am 3. September findet bundesweit erstmals der Tag des Handwerks statt. Er soll die Leistungen der Millionen Handwerkerinnen und Handwerker in Deutschland würdigen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund begrüßt, dass der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit diesem Aktionstag insbesondere jungen Menschen für eine Karriere im Handwerk begeistern will und dass die Handwerkskammer Kassel sich daran beteiligt. Das Image und die Attraktivität der Handwerksberufe lassen sich aber nur stärken, wenn die Arbeitgeber nicht nur auf ein gutes Image, sondern flächendeckend auf gute Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung setzen. Tag des Handwerks: Mit gute Arbeitsbedingungen neue Fachkräfte gewinnen
dgb und dtb-Forum für Arbeitnehmervertreter 2011 vom 08. - 10. November 2011 in Kassel
Für die Datenschützer gibt es aktuell einen kleinen Grund zur Freude:
ELENA, der äußerst umstrittene elektronische Entgeltnachweis, wird nach Mitteilung des Bundesarbeitsministeriums *schnellstmöglich* eingestellt. Das wurde auch Zeit!
Verdienstkreuz am Bande für Arbeitnehmer-Vizepräsident der Kasseler Handwerkskammer
DGB gratuliert Dieter Hahn
Wann: 20. August 2011; 10:00 - 18.00 UhrWir kicken für Gute Arbeit!
Fußball, Infos, Aktionen und Spaß
Wir kicken für Gute Arbeit!
Fußballturnier mit Aktionen, Infos und viel Spaß!
Wo: Sportplatz auf der Werrainsel, Philippsthal, OT Heimboldshausen
Wer: Teams aus Betrieben, Gewerkschaften und Freunde
Was wird genau gekickt?
Das, was Ihr wollt! Jedes Team kickt mit seiner Teilnahme: was verstehen wir unter „Gute Arbeit“ Gut ist eine Arbeit, die unseren Ansprüchen gerecht wird, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Arbeit die nicht krank macht, Humanisierung der Arbeitswelt, Mitbestimmung ein hohes Gut unserer Demokratie, wir ArbeitnehmerInnen sind das Wertvollste was ein Unternehmen ausmacht.
---> Anmeldung
Kassel - Eine Rückbesinnung auf den Wert der Arbeit hat der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, gefordert. Auf der Hauptkundgebung zum 1. Mai in Kassel sagte Sommer am Sonntag vor 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Kassel und der Region, die Gewerkschaften würden nicht zulassen, dass Arbeit weiter entwertet, entrechtet und jeder Perspektive beraubt würde. Deutschland müsse „den Menschen die Würde von Arbeit und gerechten Lohn garantieren." --> Bilder vom 1. Mai in Kassel --> Bilder vom 1. Mai in Kassel (DGB Bundesvorstand)4000 bei Maikundgebung in Kassel
Sommer: Würde von Arbeit wieder Respekt verschaffen
Die Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns und die Verhinderung von Lohndumping blieben zentrale Forderungen, gerade im Hinblick auf die am 1. Mai in Kraft getretene Arbeitnehmerfreizügigkeit, kündigte Sommer an. „Es gibt leider genug Arbeitgeber in Deutschland, die auf billige Arbeit aus dem Osten hoffen, die meinen, so ihrer Pflicht zur Ausbildung oder zu einer gerechten Entlohnung entkommen zu können. Sie wollen die Menschen aus Mittel- und Ost-europa zum Lohndumping missbrauchen. Nicht zuletzt, um allgemein in Deutschland die Löhne weiter zu drücken. Der Grundsatz ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit’ muss gesetzlich verankert werden. Für Männer und Frauen, für Leiharbeit und Stammbelegschaften. Das ist das Mindeste“, sagte Michael Sommer.
Nordhessen - Der
Deutsche Gewerkschaftsbund ruft zur Teilnahme an der Demonstration und
Kundgebung am Tag der Arbeit in Kassel auf. Die Demonstration beginnt um 11.00
Uhr im Nordstadtpark (Nordholland, Mombachstraße / Fiedlerstraße). Hauptredner
der Abschlusskundgebung auf dem Königsplatz wird der DGB-Bundesvorsitzende
Michael Sommer sein. Das Motto des 1. Mai lautet: Das ist das Mindeste! Faire Löhne, Gute Arbeit, Soziale
Sicherheit. „Für diese Ziele heißt es raus zum 1. Mai! Es ist wichtig am Tag der
Arbeit Solidarität zu zeigen und für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer zu demonstrieren“, sagte der nordhessische DGB-Regionsvorsitzende
Michael Rudolph. (zum Aufruf)
Die DGB-Kreisvorstände in Nordhessen haben beschlossen, zu der Kundgebung nach Kassel zu mobilisieren. In Borken findet eine Maikundgebung statt, die es zeitlich ermöglicht, im Anschluss an der zentralen Veranstaltung in Kassel teilzunehmen. Der Tag der Arbeit in Kassel
9.30 Uhr 11.00 Uhr ca. 11.45 Uhr Anschließend: Maifest
19.00 Uhr
1. Mai 2011: Kundgebung mit Michael Sommer in Kassel
Mit Bus und Bahn aus Nordhessen zur Demo
Mit Bus und Bahn nach Kassel
Der DGB organisiert Busse aus den Landkreisen Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner. Falls Ihr das Angebot nutzen möchtet, meldet Euch bitte über das Onlineformular auf dieser Seite an. Dort findet Ihr auch die Abfahrtszeiten und -orte. Aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg und Melsungen wollen wir die Cantus-Bahn zur Anreise benutzen (Bad Hersfeld 8.47 Uhr, Bebra 8.57 Uhr, Rotenburg 9.00 Uhr, Melsungen 9.23 Uhr, Guxhagen 9.32 Uhr). Hier befinden sich KollegInnen mit Gruppenfahrscheinen an Bord, so dass ohne Anmeldung zugestiegen werden kann. Als Erkennungszeichen und Fahrausweis auschleißlich auf diesem Zug gilt der offizielle Mai-Pin 2011 des DGB. (Pins sind auch im Zug erhältlich). Die Rückfahrt erfolgt mit einem Cantus Eurer Wahl.
ökumenischer Gottesdienst in der Martinskirche
Demonstration ab dem Nordstadtpark (Nordholland, Mombachstraße / Fiedlerstraße)
Kundgebung auf dem Königsplatz
Michael Sommer, DGB-Bundesvorsitzender
Berfe Budak, Anti-Atom-Bewegung
Gesprächsrunde zum Thema „Gute Arbeit“ mit Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern aus nordhessischen Betrieben, Moderation: Renate Müller, stv. Betriebsratsvorsitzende VW Baunatal
Stefan Körzell, DGB Bezirksvorsitzender Hessen-Thüringen
Live-Musik mit Rockin’ Chair
Infostände
Essen aus aller Welt
Kinderbetreuung, Rote Rübe
Ende ca. 17.00 Uhr
Open-Air-Konzert auf dem Königsplatz
Mono & Nikitaman
Ende ca. 22.00 Uhr
--> Busse nach Kassel aus der Region Nordhessen
--> 1. Mai in Kassel - Flyer
--> 1. Mai in Borken - Flyer
--> Mono & Nikitaman - live in Kassel
Kassel – Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft zur Teilnahme an den bevorstehenden Aktionen der Friedensbewegung auf. „Waffen schaffen keinen Frieden und keine Gerechtigkeit. Die Menschen in Afghanistan erfahren das seit langer Zeit“, sagt der nordhessische DGB-Vorsitzende, Michael Rudolph. Die Bundesregierung solle nach Ansicht des Gewerkschaftsbundes ihren Schwerpunkt bei Interventionen in Krisengebieten auf die Unterstützung der Entwicklung demokratischer Zivilgesellschaften und sozialer Gerechtigkeit setzen. Dies sei die einzige Strategie, ein dauerhaft friedliches Zusammenleben zu sichern.
Kassel – Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert angesichts der anstehenden Gespräche zur Bildung von Mehrheiten in den Kommunalparlamenten Entscheidungen für starke Kommunen, die den gesellschaftlichen und ökologischen Wandel sozial gestalten. „Die zentralen Herausforderungen sind die Förderung des sozialen Zusammenhalts, die Schaffung neuer und guter Arbeitsplätze und die energiepolitische Wende“, sagte der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph. Gesellschaftlichen und ökologischen Wandel gestalten
Volkabstimmung am 27. März: Nein zur Schuldenbremse! Für ein Handlungsfähiges Hessen!
Neues aus Nordhessen:
Was sind die Folgen einer Schuldenbremse? Hier kann man's sehen:
In den letzten 24 Stunden aktiv gegen die Schuldenbremse:
SMS und E-Mail an KollegInnen, FreundInnen und Bekannte schicken und zum Nein gegen die Schuldenbremse aufrufen! Website www.handlungsfaehiges-hessen.de bekannt machen und den Link zum youtube-Spot weiterleiten!
Stefan Körzell zur Schuldenbremse:
Die Einkommens- und Vermögensverteilung wird in Deutschland immer ungleicher: Der Niedriglohnsektor wächst, die Reallöhne fallen und die Armutsgefährdung steigt, während hohe Einkommen und Vermögen wachsen. Der Anteil der vermögensbezogenen Steuern (Erbschaftsteuer, Vermögensteuer usw.) am Bruttoinlandsprodukt liegt mit unter 1 Prozent nur etwa halb so hoch wie im Durchschnitt der OECD-Länder. Gleichzeitig ist die öffentliche Hand in Deutschland strukturell unterfinanziert: Wichtige Ausgaben etwa im Bereich der öffentlichen Infrastruktur, im Bildungssystem oder im Bereich der Erneuerbaren Energie können nicht im erforderlichen Umfang getätigt werden. Die Konsequenz daraus muss eine angemessene Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen sein, die sich zumindest am OECD-Durchschnitt orientiert.Nein zur Schuldenbremse – für Steuern auf die hohen Vermögen!
Eine moderate Vermögensteuer mit einem Freibetrag in Höhe von 500.000 Euro und einem Vermögensteuersatz von 1 Prozent brächte Einnahmen in Höhe von jährlich 20 Milliarden Euro. Wenn zudem das Erbschaftssteueraufkommen durch Besteuerung besonders hoher Erbschaften gesteigert würde, könnten weitere 6 Milliarden Euro für die öffentliche Hand mobilisiert werden.
Die wirtschaftliche Erholung nach der Finanzkrise schafft kaum sichere Arbeitsplätze – Leiharbeit, befristete Beschäftigung und unsichere Arbeit nehmen zu. Die Arbeitgeber missbrauchen die Leiharbeit. Lohndumping ist die Folge.Aktionstag 24. Februar 2011 - Arbeit – sicher und fair!

Befristete Beschäftigung wächst in einem unerträglichen Maße an. Fast 10 Prozent der Beschäftigten arbeiten inzwischen nur noch befristet. Jede zweite Neueinstellung erfolgt mit einem befristeten Arbeitsvertrag. Vor allem junge Menschen bezahlen hierfür den Preis – sie finden nach der Ausbildung oder nach dem Studium nur unsichere Arbeit. Und Viele – vor allem Frauen – werden in schlecht bezahlte und befristete Arbeit oder unfreiwillige Teilzeit gedrängt.
Scheinselbstständigkeit durch Werkverträge und Dienstleistungen werden verstärkt genutzt, um neue Formen unsicherer Beschäftigung zu schaffen.
Wir wollen für alle Menschen Gute Arbeit – sicher und fair!
DGB fordert „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ und Vergabegesetz
Bad Hersfeld – Der DGB Nordhessen befürchtet nach dem 1. Mai 2011 Lohndumping durch grenzüberschreitende Leiharbeit. Es müsse dazwischen unterschieden werden, ob ein osteuropäischer Arbeitnehmer direkt einen Arbeitsvertrag mit einen deutschen Arbeitgeber abschließt oder über eine osteuropäische Leiharbeitsfirma eingesetzt werdeOhne Regeln droht grenzüberschreitendes Lohdumping
Kassel - Der DGB-Seniorenarbeitskreis für die Stadt und den Landkreis Kassel hat eine neue Vorsitzende. Einstimmig wurde Elfriede Becker zur Nachfolgerin des langjährigen Vorsitzenden Heinz Fister gewählt, der Ende des vergangenen Jahres verstorben war. Kämpferisch gibt sich die neue Vorsitzende, wenn es um die Interessen der älteren Generation geht: „Nach einem langen Arbeitsleben muss ein würdiger Lebensabend das Maß der Dinge sein“. Elfriede Becker neue Vorsitzende der DGB-Senioren

Kassel – Mit einer leidenschaftlichen Rede hat der Vorsitzende des DGB
Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, am Freitagabend in Kassel vor der geplanten
Schuldenbremse gewarnt. „Wer bei wichtigen Investitionen spart, der zerstört
damit die Zukunft unserer Kinder“, sagte er vor rund 200 Gästen des
Neujahresempfangs des nordhessischen DGB. DGB will „keinen Sparkassendirektor an der Spitze des Landes“
Jahresempfang des DGB Nordhessen
Körzell sieht durch die Schuldenbremse das demokratische System in Gefahr. „Wer
den lokalen Politikern den Geldhahn vollständig abdreht und sie damit
handlungsfähig macht, der versündigt sich möglicherweise an der Demokratie.“
Das Land Hessen brauche aber keinen Sparkassendirektor an der Spitze, sondern
Politiker, die etwas entscheiden können.
DGB-Jugend Nordhessen für Nutzung der ausbildungsbegleitenden Hilfen IHK und Lehrer Wagener: Blanker Populismus statt konstruktiver Vorschläge
Mit Verwunderung hat die DGB-Jugend Nordhessen die Äußerungen des Kasseler Lehrers Jürgen Wagener, sowie die Kommentierung des IHK-Pressereferenten Andreas Nordlohne in der Kasseler Ausgabe der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen vom 11.02.2011 zur Kenntnis genommen. Wagener und Nordlohne kritisierten die vermeintlich fehlende Ausbildungsreife der Jugendlichen. „Herr Wagener hat sich in den vergangenen Wochen wohl zu viel mit den empirisch falschen und faktisch diskriminierenden Thesen von Ursula Sarrazin auseinandergesetzt“, sagt André Schönewolf, Jugendbildungsreferent beim Deutschen Gewerkschaftsbund in Kassel. „Als examinierter Lehrer sollte er es besser wissen und einen Blick in die Bildungsforschung werfen. Anstatt dessen versucht der Profilneurotiker Wagener mit stumpfen und pauschalen Argumenten eine ganze Generation zu verunglimpfen.“
AStA der Uni Kassel und DGB-Jugend rufen zu Protestaktionen gegen die Schuldenbremse auf Die geplante Verankerung der Schuldenbremse in der Hessischen Verfassung ist nach Ansicht der Allgemeinen Studierendenvertretung (AStA), der Uni Kassel und der DGB-Jugend Nordhessen ein massiver Angriff auf die Zukunftsperspektiven junger Menschen. „Schülerinnen und Schülern die Mittel für den Schulsport zu kürzen und die Förderung der beruflichen Ver-bundausbildung ersatzlos zu streichen – das zeigt, wie die Landesregierung in Zukunft ihre Haushaltskonsolidierung betreiben will“, sagt André Schönewolf, Jugendbildungsreferent beim DGB in Nordhessen. „Offensichtlich fehlen Bouffier, Henzler, Posch & Co. die wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen, um Antworten auf Bildungsmisere und Fachkräftemangel zu geben.“Schuldenbremse ist Bildungsbremse
Kassel - Die Kürzungen bei Lehrervertretungen, dem Schulsport, und der Verbundausbildung sowie der Streit um Verbesserungen in Kindertagesstätten sind nach Ansicht des DGB Nordhessen die Vorboten der Schuldenbremse. Dabei sei ihre Verankerung in der Hessischen Verfassung noch nicht einmal beschlossen. Der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph sagte: „Das lässt erahnen, was die Hessische Landesregierung mit der Abstimmung über die Schuldenbremse bezwecken will: Eine Volksabstimmung über Kürzungen bei Kommunen, Bildung und Sozialem".Schuldenbremse wirft Schatten voraus: Schon jetzt Kürzungen bei Bildung
Der DGB Nordhessen, die nordhessischen Jusos, die LINKE in Nordhessen sowie der AStA der Uni Kassel rufen gemeinsam auf, am 19. Februar gegen den Neonaziaufmarsch mit dem Bündnis Dresden Nazifrei zu protestieren. Im vergangenen Jahr haben Tausende engagierter Antifaschistinnen und Antifaschisten Europas größten Neonaziaufmarsch gestoppt, noch bevor die Neofaschisten einen Meter durch Dresden gehen konnten. Proteste gegen Neonazi-Aufmarsch in Dresden – Busse aus Nordhessen
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Bad Hersfeld - Die Verbundausbildung war und ist ein Erfolgsmodell bei der Schaffung neuer Ausbildungsplätze in Kleinbetrieben sagte Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Nordhessen. Viele Betriebe hätten Ausbildungsplätze in Kooperation mit anderen Unternehmen geschaffen. Ausbildungsplätze die ohne den Verbund nicht realisierbar gewesen wären, da vor allem Kleinbetriebe oft nicht über Lehrwerkstätten und Fachpersonal verfügten. "Diese Ausbildungsplätze drohen nun wegzubrechen", befürchtet Michael Rudolph.
Landesregierung und Unternehmen in der Pflicht
Aktuelle Nachrichten für ein handlungsfähiges Hessen – unser Newsletter zur Kampagne gegen die Schuldenbremse
Neben der Website www.handlungsfaehiges-hessen.de informiert der DGB in Nordhessen über einen Newsletter regelmäßig über die Positionen und Veranstaltungen des DGB zur Abstimmung über die Schuldenbremse. Im Januar hat der DGB in Nordhessen die Aktion „10 Wochen – 10 Irrtümer" gestartet: In den verbleibenden 10 Wochen bis zur Abstimmung am 27. März räumt der DGB einmal pro Woche mit einem Irrtum der Befürworter auf und hält Fakten und Argumente dagegen.
Wer regelmäßig die Infos zur Schuldenbremse bekommen möchte, meldet sich hier für den Newsletter des DGB an:
Kassel - Der DGB Nordhessen kritisiert die hohe Belastung der kommunalen Haushalte durch Niedriglöhne. „Der Niedriglohnsektor treibt die kommunalen Soziallasten in die Höhe und reißt große Löcher in den Haushalten der nordhessischen Kreise und der Stadt Kassel", sagte der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph.
Kassel - Der Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer wird der Hauptredner auf der Maikundgebung 2011 in Kassel sein. „Damit richtet der DGB Nordhessen in diesem Jahr die zentrale Maikundgebung aus", freute sich der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph. Die Kundgebung unter dem Motto „Das ist das Mindeste! - faire Löhne, gute Arbeit, soziale Sicherheit" und die anschließende Maifeier werden auf dem Königsplatz stattfinden.Zentrale Maikundgebung mit Michael Sommer in Kassel
1. Mai 2011
Kassel - Der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph bezeichnet die Orientierung an der Wohngeldtabelle bei den Obergrenzen für Mietkosten der ALG-II-Empfänger als belastbares Konzept. Dies sei eine vernünftige Konsequenz aus der seit Monaten angewandten Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes und des Sozialgerichts in Kassel.
Kassel - "Die positive wirtschaftliche Entwicklung ist auf dem Arbeitsmarkt immer deutlicher sichtbar", freut sich Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB in Nordhessen. Jedoch werfe der der drohende Fachkräftemangel bereits seine Schatten voraus. Das mache die Region in der Perspektive unattraktiv für Betriebe mit qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen und im Umkehrschluss auch für die Menschen. "Die Niedriglohnlogistik alleine wird die Region nicht satt machen", sagte Michael Rudolph. Der DGB-Vorsitzende vermisst beim Ruf nach der Anwerbung von Fachkräften eine neue Aus- und Weiterbildungsstrategie in der Region: "Es gibt schließlich zwei Möglichkeiten den Fachkräftemangel zu beseitigen: die Betriebe werben Fachkräfte an oder sie bilden selber aus und weiter".DGB: Region braucht eine Aus- und Weiterbildungsstrategie
Qualifizierung muss fester Bestandteil der Regionalentwicklung werden
Homberg - Bis auf Weiteres drohen ALG-II-Bezieherinnen und Beziehern keine Sanktionen, wenn sie eine Anstellung bei der Bettenwelt in Homberg, ihren Dienstleistern oder deren Subunternehmen ablehnen. Darauf haben sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Nordhessen und die ARGE im Schwalm-Eder-Kreis am Donnerstag verständigt.
Rund 2000 Kolleginnen und Kollegen sind am 19. November 2010 dem Aufruf der nordhessischen Gewerkschaften gefolgt. Gemeinsam zogen sie durch die Kasseler Innenstadt um für einen Kurswechsel in der Sozial-, Bildungs- und Energiepolitik zu demonstrieren. Vorangegangen ist der Demonstration ein Monat mit Protesten gegen die Regierungspolitik in Betrieben und auf den Straßen an denen bereits über 10.000 Menschen teilgenommen hatten.2000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Kurswechsel
Hauptthemen: soziale Ungerechtigkeit und verfehlte Energiepolitik
Homberg – Nach den Durchsuchungen bei der Firma Bettenwelt fordern die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Festanstellung aller Beschäftigten. Mit der Praxis von Werkverträgen, Auftragsvergaben und überbordender Leiharbeit müsse Schluss sein.
Kassel - Der Vorsitzende des DGB Nordhessen, Michael Rudolph, kritisiert die Pläne, die Gewerbesteuer im Rahmen der Kommunalfinanzreform abzuschaffen und durch eine flexible zusätzliche Einkommenssteuer zu ersetzen. Die Gewerbesteuer sei für viele Kommunen eine der wichtigsten Einnahmequellen und stehe ihnen im Gegensatz zu anderen Steuern auch ausschließlich zu. "Die Gewerbesteuer muss also ausgeweitet statt abgeschafft werden", fordert Michael Rudolph. So sollten künftig auch Freiberufler Gewerbesteuern zahlen. Im Gegenzug könnte diese auf die fällige Einkommensteuer angerechnet werden. Das bedeute, dass die Belastung nicht wesentlich steigt, dass Geld aber vor Ort bliebe und für Schulen, Kindertagestätten und kommunale Einrichtungen zur Verfügung stünde.
Nordhessen – Die knappe Kassenlage der Kommunen wird sich schon bald negativ auf die Qualität der kommunalen Dienstleistungen, bisherige Zuschüsse für ehrenamtliche Projekte und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten bei Städten, Kreisen und kommunalen Betrieben auswirken. Das prognostizieren der nordhessische DGB sowie Betriebs- und Personalräte aus den betroffenen Verwaltungen und kommunalen Betrieben für den Fall, dass die finanzielle Situation der Kommunen nicht schnell verbessert wird. Leere kommunale Kassen: Weniger Service für Bürger und hoher Druck für Beschäftigte
--> mehr zum Thema Kommunalfinanzen
Lange Zeit haben die Arbeitgeber der Logistikbranche vom dümpelnden Arbeitsmarkt in der Region Bad Hersfeld profitiert. Insbesondere der größte Arbeitgeber, Amazon Logistik, hat unter Verweis auf das regionale Lohngefüge seit 2007 keine Lohnerhöhung mehr bezahlt. Offenbar gab es ein genügend großes Arbeitskräftepotential in Nord- und Osthessen und im angrenzenden Thüringen, um den Bedarf, insbesondere im vorweihnachtlichen Saisongeschäft zu decken. Es wächst die Unzufriedenheit mit der Bezahlung bei den Beschäftigten und es dürfte für Amazon immer schwieriger werden, geeignetes Personal zu finden, so die Einschätzung des DGB Nordhessen. Wächst die Unzufriedenheit auch in Eurem Betrieb? Hier melden!Die Zeit der billigen Arbeit in der Logistik muss vorbei sein
DGB und ver.di fordern tarifliche Bezahlung 
Kassel - Angesichts der Schließung der stationären Abteilungen im Homberger Krankenhaus bekräftigt der nordhessische DGB-Vorsitzende die Notwendigkeit des Erhalts kommunaler Trägerschaften von Krankenhäusern. Der DGB und die Gewerkschaft ver.di setzen sich für eine Strategie ein, kommunale Krankenhäuser in größeren regionalen Verbünden miteinander zu vernetzen. Diese sollten zwingend von den politischen Gremien der beteiligten Landkreise und Gemeinden in den Aufsichtsräten kontrolliert werden. „Jedes Haus betriebswirtschaftlich für sich zu betrachten greift im Sinne einer ortsnahen Notfallversorgung zu kurz", erläutert Michael Rudolph das Ansinnen der Gewerkschaften.Gesundheitsversorgung - DGB fordert Strategie zur Sicherung der kommunalen Trägerschaften
Wann: 25. September 2010; 10:00 - 18.00 UhrKick das Sparpaket!
Fußball, Infos, Aktionen und SpaßWir kicken das Sparpaket!
Fußballturnier mit Aktionen, Infos und viel Spaß!
Wo: Sportplatz auf der Werrainsel, Philippsthal, OT Heimboldshausen
Wer: Teams aus Betrieben, Gewerkschaften und Freunde
Was wird genau gekickt?
Das, was Ihr wollt! Jedes Team kickt mit seiner Teilnahme den Teil der Politik, der am allermeisten ärgert - Rente mit 67, Kopfpauschale, Leiharbeit, Befristungen, das Kaputtsparen der Kommunen oder der Leistungen für Langzeitarbeitslose.
Nordhessen - Über 3.500 Menschen haben am 1. Mai in Nordhessen für gute Arbeit, gerechte Löhne und einen starken Sozialstaat demonstriert. Die größte Kundgebung fand mit über 2.000 Menschen in Kassel statt. Weitere Kundgebungen fanden in Frankenberg, Borken, Melsungen, Lohfelden, Treysa, Phillippsthal und Eschwege statt. --> Bilder von der Demo und Kundgebung in KasselÜber 3.500 demonstrierten für gerechte Löhne und starken Sozialstaat
Kundgebungen zum Tag der Arbeit in Nordhessen
Neonazis beschädigten Gewerkschaftshaus
Die Demonstration in Kassel war am Vormittag in der Nordstadt gestartet. Sie legte am Königsplatz einen spontanen Zwischenstop ein, weil in der Nacht auf den 1. Mai Neonazis das DGB-Haus in der Spohrstraße mit Parolen besprüht hatten. Dabei war auch die Gedenktafel beschädigt worden, die an die Erstürmung des Hauses durch die Nationalsozialisten vor 77 Jahren erinnert. "Wir werden nicht zulassen, dass die Nazis uns das Haus noch einmal wegnehmen", sagte der nordhessische DGB-Regionsvorsitzende Michael Rudolph unter dem Applaus der Teilnehmer.
Die Gewerkschaften kämpfen am 1. Mai für gute Arbeit, gerechte Löhne und einen starken Sozialstaat. „Die Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass die Menschen einen Staat brauchen, der regulierend in die Wirtschaft eingreift, um die Einkommen und die Sozialsysteme zu sichern", sagte der Vorsitzende des DGB Nordhessen, Michael Rudolph. Kurzarbeit weiter notwendig, um Arbeitsplätze zu erhalten Die Kurzarbeit habe viele Menschen in Nordhessen vor dem Verlust des Arbeitsplatzes geschützt und werde während auftragsschwacher Zeiten auch weiterhin gebraucht. Der DGB-Vorsitzende fordert zudem, hohe Einkommen, Erbschaften und die Verursacher der Krise zur Finanzierung der Krisenfolgen stärker heranzuziehen.Die Gewerkschaften kämpfen am 1. Mai für gute Arbeit
Kassel - In der Arbeitswelt ist die Gleichstellung von Frauen und Männern nach Ansicht des nordhessischen DGB noch nicht erreicht. Noch immer seien die Ausbildungs- und Berufswege der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch traditionelle Rollenbilder geprägt. Das führe bei der Berufswahl dazu, dass Frauen in technischen Berufen nach wie vor unterrepräsentiert seien, sagte die Frauen-Sekretärin des DGB Nordhessen, Petra Vogel-Huff, am Freitag in Kassel.Gewerkschaften zum Internationalen Frauentag: "Gleichstellung in Arbeitswelt noch nicht erreicht"
Hartz IV (ALG II): Heizkostenpauschalen sind unzulässig

--> Wie komme ich zu meinem Recht? – Widerspruch und Klage
--> Beratungsangebote – Ansprechpartner und Erwerbsloseninitiativen in Nordhessen
--> Urteil des Sozialgerichts Kassel vom 15.7.2009
weiterführendes Material zum Urteil des Sozialgerichtes:
--> Bundesweiter Heizspiegel des DMB
--> Wohngeldtabelle
Kassel - Als „völlig realitätsfern" hat der nordhessische DGB-Vorsitzende Michael Rudolph die Forderung nach härteren Sanktionen gegen Empfänger von Arbeitslosengeld II bezeichnet. Bereits die derzeitigen Sanktionsregelungen führten dazu, dass Erwerbslose unter Androhung von Regelsatzkürzungen dazu gezwungen würden, Arbeit zu niedrigsten Löhnen anzunehmen. Diese Löhne lägen zum Teil über 30 Prozent unter den tariflichen oder ortsüblichen Löhnen. Damit seien sie laut Gesetz sittenwidrig.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise stellt auch Hessen vor große Herausforderungen. Deshalb haben die Hessische Landesregierung, die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), der DGB-Bezirk Hessen-Thüringen und die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit (RD Hessen) für die hessischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen hilfreiche Informationen in dem Flyer „Wegweiser in Krisenzeiten“ zusammengestellt. Informationsflyer „Wegweiser in Krisenzeiten"
Überblick über Instrumente zur Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise 
Über 400 Menschen sind am 07. März 2009 dem Aufruf von Gewerkschaften, Parteien, Kirchen und Verbänden zur Demonstration gegen Rechts in Kassel gefolgt. Gemeinsam haben sie ein Zeichen für Demokratie und Solidarität und gegen den Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft gesetzt. Angesichts der Zunahme rechtsextremer Gewalttaten und der zunehmenden Brutalität der Übergriffe forderte der Vorsitzende des DGB Hessen Thüringen, Stefan Körzell, erneut das Verbot der NPD, aber auch mehr Mittel für präventive Maßnahmen und Aussteigerprogramme.Demonstration gegen Rechts und Wiedereröffnung des DGB-Hauses
Nach dem Überfall auf nordhessische Demonstranten während der Rückreise von der Demo gegen den Neonaziaufmarsch in Dresden fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Nordhessen strafrechtliche und politische Konsequenzen. --> DGB Hessen-Thüringen fordert nach brutalem Übergriff NPD-Verbot --> Pressemeldung des DGB-Bundesvorstand zum Nazi-ÜberfallGEH DENKEN - DGB Nordhessen fordert Verbot rechtsextremer Organisationen nach Überfall auf DemonstrantInnen

„Die brutale Gewalt der Nazis gegen Andersdenkende hat eine neue Qualität und muss unterbunden werden. Wir fordern wie nach dem Überfall am Neuenhainer See strafrechtliche Konsequenzen für die Täter", so Michael Rudolph, Vorsitzender der DGB-Region Nordhessen. Außerdem müsse rechtsextremistisch motivierte Gewalt immer transparent gemacht werden. Leider werden kleiner Übergriffe zu oft bagatellisiert. Dies führe dazu, dass das wirkliche Ausmaß der rechten Straftaten im Dunkeln bleibe.
„Wir fordern außerdem das sofortige Verbot von rechtsextremen Parteien und Organisationen. Das gilt ausdrücklich für die NPD, die als Denkmäntelchen für die rechtsextreme Szene fungiert", so Michael Rudolph weiter. Die Demokratie müsse wehrhaft sein und die Menschen vor Organisationen schützen, von denen menschenverachtende Gewalt ausgeht.
--> "Wehret den Anfängen" - Pressemeldung der DGB-Jugend

